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Der Barkeeper von Sky Bar wird Polen in Puerto Rico repräsentieren

Am 18. Februar hat in Wieliczka Finale der polnischen Edition von Bacardi Legacy Wettbewerb stattgefunden. Der Sieger ist Herr Rafał Nawrot - Barkeeper, der bei Qubus Hotel Prestige Katowice arbeitet. 

Karolina Celińska: Dieser Sieg ist nicht nur riesige Prestige, sondern auch nächster Schritt in Bacardi Legacy Wettbewerb. Können Sie uns erinnern, wie die Qualifikation von Anfang an ausgesehen hat und was auf Sie jetzt wartet?

Rafał Nawrot: Alles hat mit Übersendung der Anmeldung zum Bacardi Legacy Wettbewerb angefangen, in dem ich meinen eigenen Cocktail kreieren und ihn beschreiben musste. Von allen Anmeldungen aus Polen wurden 20 beste Vorschläge ausgewählt, darunter auch mein. Im November hat die 2. Etappe des Wettbewerbs stattgefunden, in der man 3 beste Barkeeper ausgewählt hat. Die letzte polnische Etappe hat in Wieliczka stattgefunden. Ich habe sie gewonnen und deshalb werde ich Polen während der Weltfinale in Puerto Rico repräsentieren. Vor mir steht eine fantastische Reise, zuerst nach Miami, wo ich an 5-tagigen Barkeeper-Workshop unter Aufsicht von David Cordoba, des globalen Markenbotschafters Bacardi teilnehmen werde. Dann fahre ich nach Puerto Rico, wo ich mit Barkeeper aus der ganzen Welt in großer Finale Bacardi Legacy wetteifern werde.

KC: Wie sehen Ihre Vorbereitungen für die Finale aus?

RN: Solche Vorbereitungen bedeuten harte Arbeit. Jeden Tag versuche ich, irgendein kleines Problem zu beseitigen, ich lege großen Wert auf Details. Ich verbessere meine Bewegung und Stil, ich gucke mir die Filme aus der letzten Edition an, ich spreche mit Preisträger des letzten Jahres, frage sie um Rat usw. Ich versuche, meine Präsentation bis zur Perfektion zu bringen. Es ist nicht einfach, weil während der Finale werde ich für Zubereitung des Cocktails und Erzählung über meine Inspiration nur 10 Minuten haben.     

KC: Und wie hat Ihr Abenteuer mit Barkeeper-Kunst begonnen? Was soll man machen, um ein so hohes Niveau wie Sie zu erreichen?  

RN: Barkeeper bin ich seit fast 7 Jahren. Man kann sagen, dass nicht ich diesen Beruf gewählt habe. Dieser Beruf hat mich selbst gefunden. Als ich einmal Arbeit gesucht habe, bin ich zufällig in eines der Musikclubs in Katowice vorbeigegangen. Ich wurde als Tellerwäscher eingestellt und dort hat alles angefangen. Es hat mit gefallen, was die Barkeeper gemacht haben und ich habe mir beschlossen, dass ich einer von ihnen werde. Ich begann in verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen, ich habe auch in den Verein der Polnischen Barkeeper eingetreten. Außerdem habe ich ständig geübt, geübt und geübt. Ich denke, dass ich gerade genau in diesem Moment meines Lebens und genau auf diesem Karriere-Weg dank meiner Zielstrebigkeit und Ehrgefühl bin. Ich bin sicher, dass ich einen guten Ziel gewählt habe und ich würde den gegen keinen anderen wechseln.

KC: Wie lassen Sie sich in Ihrer Arbeit inspirieren?

RN: Im Bacardi Legacy Wettbewerb habe ich mich mit der Verbindung von polnischer und karibischer Kultur inspiriert. In meiner Präsentation habe ich polnische harte Arbeit und Zielstrebigkeit mit karibischer Offenheit und Lebensspaß gemischt. Wer als nicht der Barkeeper kann diese Merkmale verbinden? Ich bin der Meinung, dass der Barkeeper mit seiner Haltung die kulturelle Vielfalt ausdrücken kann. Ich versuche, von den Besten zu lernen. Deshalb kann ich sagen, dass die anderen Barkeeper auch meine Inspiration sind. Während meiner ganzen Arbeit hat mit geklappt, meinen eigenen Barkeeper-Stil zu kreieren, in dem ich die Perfektion anstrebe. 

KC: Welche Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach am wichtigsten in dieser Arbeit? 

RN: Man muss vor allem von den anderen lernen können sowie die älteren und mehr erfahrenen und technisch fortgeschrittenen Barkeeper beobachten. Gastronomie ist eine Branche die sich dynamisch entwickelt und man muss ständig auf dem Laufenden sein. Wenn man Erfolg erreichen will, muss man geduldig an sich arbeiten und seinen eigenen Werkstatt vervollkommnen. Man darf kein passiver Beobachter bleiben. Sehr wichtig ist ebenfalls Erfindergeist und Kreativität, weil dieser Beruf im großen Maßen in Schöpfung neuer Rezepturen und Cocktail-Kreation besteht. Wenn jemand keine eigenen Kompositionen vorbereiten kann, darf er sich kein Barkeeper nennen. Es zählt ebenfalls Leichtigkeit der Bewegungen hinter der Theke, Geschicklichkeit und Exposition seines eigenen, einzigartigen Stils. Diese Elemente bringend dazu bei, dass die Bar zu einem Theater wird, in dem der Barkeeper ein Schauspieler, Drehbuchautor und  Regisseur zugleich ist.

KC: Als ein professioneller Barkeeper kennen Sie mit Sicherheit viele Barkeeper-Tricks sowie die zur Zeit herrschenden Trends. Was ist heute in Barkeeper-Kunst in?

RN: In letzter Zeit werden die sog. „tiki coctails“ immer mehr populär. Es sind exotische Früchte-Coctails, meistens auf Basis von Rum, wie z.B.:  'Mai Tai' oder 'Zombie'. Diese Mode kommt zu uns vom Westen und dies ist ein Beweis dafür, dass polnische Barkeeper-Kuns in einer guten Richtung strebt. Die Grundlage von Schöpfung solcher Coctails ist Kenntnisse der Mixologie. Es ist ein Wissenschaftsbereich über gemischten Getränken. Das hier inbegriffene Wissen lässt entdecken, auf welche Art und Weise entsprechende Bestandteile miteinander gemischt und komponiert sein sollen, um eine entsprechende Farbe, Duft-Geschmack Balance und Konsistenz unseres gemischten Getränks zu erreichen.

KC: Was haben Sie während Ihrer Arbeit bei Qubus Hotel gelernt?

RN: Vor allem habe ich die Arbeit in einem großen und starken Team gelernt, in dem bestimmte Abteilungen miteinander zusammenarbeiten müssen, damit ein  Kollektiv funktionieren kann. Die Arbeit bei Qubus Hotel Prestige, das eines der besten 4-Sterne Hotels in Katowice ist, bedeutet für mich eine große Prestige. Wenn es um Cocktail-Schöpfung  geht, kann ich hier tun und lassen, was ich will. Dies ermöglicht mir ständige Entwicklung. Die meisten Gäste, die unsere Sky Bar besuchen, kennen mich und meine Fähigkeiten, deshalb werde ich oft um irgendwelche spezielle Komposition gebeten, die gemäß ihrer Wünsche gemacht wird. Ich freue mich sehr, wenn meine Vorschläge unseren Gästen schmecken. Ich bemühe mich, die Gäste immer zu etwas Unkonventionelles zu überzeugen. Ich versuche sogar, die klassischen Kompositionen irgendwie zu bereichern. Zur Zeit habe ich diesen Glück, dass ich in Sky Bar mit Barkeeper aus Berufung zusammenarbeite. Ich liebe, was ich mache und dies ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich bin ein Glückspilz, der macht, was er liebt. Jemand hat irgendwann gesagt, dass es der am meisten männliche Beruf der Welt ist. Ohne Zweifel hatte er Recht.